Die zündende Geschäftsidee - ein Exkurs

Die zündende Geschäftsidee zum richtigen Zeitpunkt – schon kann aus einem kleinen Vorhaben ein großes, erfolgreiches Geschäft werden. Fehlt leider noch besagte Idee… Manchmal ist es ein wahrer Geistesblitz und plötzlich sehen Sie klar vor sich, mit welcher Geschäftsidee Sie erfolgreich werden wollen. Leider klappt das nicht für jeden und wer nur darauf wartet, braucht eine Menge Geduld und eine Portion Glück.

Besser ist es, der eigenen Geschäftsidee mit einem strukturierten Prozess näherzukommen. Mit einer guten Analyse der eigenen Möglichkeiten sowie der Rahmenbedingungen müssen Sie nicht auf eine Eingebung warten, sondern erarbeiten sich eine gute Geschäftsidee. Welche Schritte Ihnen dabei helfen, eine Geschäftsidee zu finden, worauf Sie dabei achten sollten und Beispiele von Geschäftsideen als Vorbild und zur Inspiration…


Die Phasen einer Geschäftsidee

Selbstständig machen, sein eigener Chef sein, ein Unternehmen gründen und zum Erfolg führen. Für viele klingt das sehr verlockend, doch braucht es dafür eine gute Geschäftsidee. Manch einer träumt vom ganz großen Wurf, wie es berühmte Beispiele aus dem Silicon Valley vorgemacht haben. Ob nun ein kleiner Start als Selbstständiger oder modernes Startup mit internationalem Potenzial: Ohne eine passende Idee funktioniert weder noch. Jede Geschäftsidee durchläuft dabei unterschiedliche Phasen, von denen jede darüber entscheiden kann, wie erfolgreich das Unterfangen letztlich wird.


1. Geschäftsidee erkennen

Welche Trends gibt es? Welche Nischen? Welche Produkte oder Dienstleistungen werden oder könnten in Zukunft gefragt sein?


2. Geschäftsidee entwickeln

Einen Plan haben. Businessplan schreiben. Mitstreiter an Bord holen. Idee überprüfen und bewerten – und im schlechtesten Fall auch wieder verwerfen.


3. Geschäftsidee schützen

Geheimnisse bewahren, um keine Copycats anzulocken. Marken und Patente prüfen und anmelden. Die Idee so kopiersicher wie möglich machen.


4. Geschäftsidee präsentieren

Investoren überzeugen, Geldgeber anlocken. Kunden durch cleveres Marketing gewinnen. Mitarbeiter motivieren. Sich nach innen und außen als Gewinner präsentieren.


5. Geschäftsidee umsetzen

Den Plan von der Theorie in die Praxis überführen. Hart arbeiten. Kurs halten. Nicht aufgeben.


6. Geschäftsidee anpassen

Korrekturen vornehmen, Veränderungen einplanen. Durch Anpassungen erfolgreich bleiben und mit der Zeit gehen. Vor allem der erste Punkt ist dabei für viele bereits eine enorme Hürde. Es fehlt schlichtweg die Geschäftsidee, der man sich widmen will. Alles scheint es schon zu geben und es fehlt die Kreativität, um eine eigene Geschäftsidee zu finden. Zum Glück gibt es verschiedene Tipps und Möglichkeiten, um einer Geschäftsidee systematisch näher zu kommen.


Kriterien einer erfolgreichen Geschäftsidee

Eine weitere Herausforderung: Nicht jede Geschäftsidee verspricht Erfolg. Manche sind sogar von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil die wichtigsten Kriterien einer Geschäftsidee nicht erfüllt werden. Wer es trotzdem versucht, ist am Ende nur gefrustet und zwar um eine Erfahrung reicher, aber gleichzeitig um eine Menge Geld ärmer. Deshalb sollten Sie – bevor Sie Ihre eigene Geschäftsidee entwickeln – folgende Grundregeln beachten:


Begeisterung

Eine Geschäftsidee zu entwickeln und diese erfolgreich voran zu treiben, erfordert Zeit, harte Arbeit und enorm viel Durchhaltevermögen. Man sagt, bis so ein neues Unternehmen rund läuft, dauert es mindestens drei Jahre. Und bis dahin haben Sie Ihr ursprüngliches Geschäftsmodell meist schon fünf Mal geändert, neugedacht oder umgekrempelt. Oder anders formuliert: Womit Sie starten, wird nicht das sein, womit Sie am Ende landen. Umso wichtiger ist, dass Sie sich von Anfang an mit dem Kern Ihrer Geschäftsidee identifizieren und davon begeistert sind – denn der wird bleiben. Wer dafür nicht brennt und keine Leidenschaft besitzt, wird seine Motivation früher oder später verlieren und aufgeben.


Markt

Damit die Geschäftsidee zu einem Erfolg werden kann und Sie damit auch Geld verdienen können, benötigen Sie Kunden für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Nicht wenige Gründer machen den Fehler, dass Sie von Ihrer Idee so begeistert sind, dass Sie glauben, die Welt habe darauf gewartet. Ihr Fehler: Sie denken angebotsorientiert – und müssen dann mit viel Marketing und Werbung den potenziellen Kunden erst einmal einreden, dass Sie ein Bedürfnis haben (sollten). Andersrum w