Lessons Learned, aus dem Kapitel "Karriere und andere Anekdoten"

Resümieren wir noch einmal. Die Aufbauorganisation eines Unternehmens ist ein zentraler Baustein, um intern agieren zu können. Dazu gehören auch die Stellenbeschreibungen. Leider findet sich beides eher selten in den Unternehmen oder ist nur halbherzig gemacht worden, ohne es bei Veränderungen zu aktualisieren. Der Titel eines Mitarbeiters ergibt sich aber auch daraus und ist für die Außendarstellung wichtig, weil Sie Funktion und Befugnisse widerspiegeln kann.

Ein Projekt hat ebenfalls ein Organigramm und funktioniert ähnlich. Es kommt dadurch temporär aber zu Matrix-Organisationen, bei denen durch klare Regeln sichergestellt werden muss, dass es nicht zu Friktionen kommt. Schwerpunkt eines jeden Projekts sind Zeit, Geld und Qualität. Natürlich spielen die Ressourcen auch eine elementare Rolle.

Es gibt viele standardisierte Methoden für verschiedene Anlässe. Wer selbst etwas erfindet geht ins Risiko, dass er etwas falsch macht. Standards sollten unbedingt genutzt werden. Jeder, der Ihnen etwas anderes sagt, flüchtet sich vor dem Einhalten der darin enthaltenen Regeln und das ist nicht gut. Nur bei der Auswahl der Methode sollte man achtsam sein, denn nicht jede Methode ist für alles richtig. ITIL ist, nach meiner Meinung, beispielweise zu starr außerhalb von IT-Projekten eingesetzt zu werden. Bei Softwareentwicklung würde ich immer eine agile Methode wählen, grundsätzlich sollte sich jedes Projekt an den Regeln der IPMA orientieren. PRINCE2 tut das zum Beispiel. Sie eignet sich für Großprojekte ebenso wie zum Pflanzen eines Baums, ohne dass Sie dann zwei Jahre dafür brauchen.

Gaaaaaannzz wichtig ist das Abholen der Mitarbeiter, insbesondere bei einem Change der Prozesse. Mitarbeitende werden zunächst verunsichert sein und müssen über mehrere Phasen eine Abwehrhaltung abbauen, um mitzumachen und die Änderung auch gerne anzuwenden. Dazu reicht es nicht ein Vorhaben richtig aufzusetzen, Sie müssen auch während der gemeinsamen Arbeit entsprechend führen. Dieser Prozess ist im Tagesgeschäft ebenso zu empfehlen, anstatt nur Arbeit nach Schema F verrichten zu lassen.

Mentoren bringen Sie weiter. Mentor kann ein Vorgesetzter oder auch ein anderer Stelleninhaber sein. In besonderen Situationen auch ein externer Berater. Ziel sollte es dabei immer sein, dass eine Lernkurve gemacht werden kann. Das sind meistens nicht Sachinhalte des eigenen Fachgebiets, sondern die Vermittlung von Soft Skills oder neuen Inhalten wie Methoden oder Lösungsstrategien. Wenn das in den Unternehmen, auf Basis einer kollegialen Teamarbeit in einem vertrauten, fast familiären Umfeld geschieht, dann erhöht das Unternehmen die Wahrscheinlichkeit auf langjährig motivierte Mitarbeiter und den Unternehmenserfolg. Human Capital heißt nicht umsonst Kapital, es wird aber in vielen Firmen noch immer nicht so verstanden. Auch da kann man fragen „was soll das?“

Neugierig geworden? Einfach hier downloaden: https://www.olion.online/product-page/ebook-besser-im-job-pdf

Auch am Amazon; C.E.OLION, "Besser im Job", ISBN 978-3-9822130-2-6


#besserimjob #wassolldas #olionacademy #olionbizprof #oliononline



20 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen