Tipps zum Jobwechsel

Der Gedanke an eine berufliche Neuorientierung beschleichen jeden Arbeitnehmer im Lauf seiner Karriere. Bei manchen eher, bei manchen später. Sie spüren die gläserne Decke über sich, die fehlende Herausforderung vor sich, die nahende Langeweile hinter sich, den steigenden Frust in sich. Die berufliche Neuorientierung ist ein wichtiger Wendepunkt, der die weitere Laufbahn maßgeblich beeinflussen kann. So fällt die Entscheidung für eine berufliche Veränderung nie leicht, erst recht wenn es sich dabei sogar um einen radikalen Neustart handelt. Wann es Zeit für eine berufliche Neuorientierung sein kann und wie Ihnen dieser Schritt gelingt…


Berufliche Neuorientierung? Frust ist ein schlechter Ratgeber

Akute Unzufriedenheit und Jobfrust gibt es immer wieder. Bei einigen ist es der berühmte Montagsblues, der den Wochenanfang verregnet. Andere leiden unter Frustration nach einem gescheiterten Projekt, weil ein Kollege nervt oder der Chef ungerechte Entscheidungen trifft.

Im Eifer des Gefechts spielen dann viele mit dem Gedanken an eine berufliche Neuorientierung. Man möchte am liebsten alles hinschmeißen – sollte man aber nicht.

Der jährliche „Gallup-Index“ bescheinigt den Arbeitnehmern hierzulande regelmäßig eine abnehmende Bindung zum Job. Der Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung wächst dann zwar rasch an, viele wissen aber einfach nicht, wie sie diesen umsetzen sollen.

Die häufigsten Gründe für Jobunzufriedenheit

  • Schlechter Führungsstil (40%)

  • Geringes Gehalt (27%)

  • Fehlende Wertschätzung (24%)

  • Keine Karriereperspektiven (20%)

  • Langweilige Arbeitsinhalte (14%)

Kein Wunder. Es sind spontane Impulse. Die Anlässe dazu kommen und gehen. Sie sind aber noch kein Grund, ernsthaft über eine berufliche Neuorientierung nachzudenken und diese aktiv anzugehen. Den Job zu kündigen und zu wechseln, ist EINE Option – aber keine, die spontan und schon gar nicht voreilig gewählt werden sollte. Erst recht nicht aus Frust.

Wer bei jedem Frust im Job eine berufliche Neuorientierung anstrebt, wird wohl nicht lange in einem Arbeitsverhältnis bleiben. In jedem Beruf gibt es Momente und Tage, die anstrengen und nerven, aber Frust ist nie ein guter Berater, wenn Sie über berufliche Veränderungen nachdenken.

Forscher der Universität von Missouri stellten fest: Die Emotionen haben entscheidenden Einfluss bei der Jobsuche. Während ein Plan sowie konkrete Karriereziele für den Jobwechsel allenfalls für das Formulieren des Anschreibens und des Lebenslaufs förderlich waren, verbesserte vor allem eine positive Einstellung die Einstellungschancen.


Wann wird es Zeit den Job zu wechseln?

Etwas anderes gilt, wenn Sie schon wochen- oder gar monatelang mit Ihrem Job hadern, so gar keine Freude mehr an Ihrer Arbeit finden und sich jeden Tag zur Arbeit zwingen müssen. Gefangen im Hamsterrad übersehen manche veritable Alarmsignale von zunehmender Energielosigkeit über anhaltende Stimmungsschwankungen bis zu Ohnmachtsgefühle oder sogar einer drohenden Depression.

Wenn Ärger und Frust chronisch werden, wirkt sich das irgendwann auf die Arbeit und ihr Umfeld aus: Die Leistungen lassen nach, Sie selbst sind leichter reizbar und es fehlen Glück und Zufriedenheit mit der eigenen Situation.

In dem Fall ist es Zeit für etwas Selbstreflexion, um die Option einer beruflichen Neuorientierung ernsthaft in Betracht zu ziehen. Beantworten Sie sich ehrlich (!) die folgenden Fragen:


Orientierungsfragen VOR dem Jobwechsel

  • Wie lange bin ich schon unzufrieden?

  • Womit genau bin ich unglücklich: mit dem Job oder Leben?

  • Sind die aktuellen Konditionen mein Hauptmotiv?

  • Haben die Gründe mit Chef, Kollegen oder Aufgaben zu tun?

  • Habe ich selbst schuld daran – und kann ich etwas ändern?

  • Wäre das in einem anderen Unternehmen zwangsläufig anders?

  • Sehe ich im aktuellen Unternehmen noch Perspektiven für mich?

  • Ist eine externe Neuorientierung die einzige Alternative?

  • Wie passt die berufliche Veränderung zu meinen Karriereplänen?

  • Was würde ich dadurch gewinnen?

  • Welche Risiken bin ich bereit einzugehen?

  • Was macht mich wirklich glücklich?

  • Warum ist mir dieses Ziel so wichtig?

  • Welchen Job würde ich mir selbst geben?

  • Was müsste ich tun, um mein Ziel zu erreichen?

  • Worauf müsste ich dafür verzichten? Könnte ich das?

  • Wie viel Zeit investiere ich täglich in mich und meine Entwicklung?

  • Kann das, was ich heute mache, mich in 5 Jahren noch begeistern?

  • Was sind meine Stärken? Welche möchte ich mehr nutzen?

  • Würde ich woanders meine Talente tatsächlich besser einsetzen?

  • Was hält mich davon ab, mit meinem Vorhaben zu beginnen?

Vor allem für die letzten zehn Fragen sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen. Eine berufliche Neuorientierung erfüllt schließlich keinen Selbstzweck. Sinnvoll wird diese erst, wenn Sie diese mit einer konkreten Perspektive, einem Ziel verbinden. Sonst laufen Sie nur Gefahr, dass Sie vom Regen in die Traufe geraten. Woanders muss das Gras nicht zwangsläufig grüner sein.

Haben Sie eine Hin-zu- oder Weg-von-Motivation?

Falls Sie gerade einen Fluchtreflex spüren – widerstehen Sie ihm. Vorerst. Ein ganz wesentlicher Punkt bei einer beruflichen Neuorientierung ist die richtige Richtung – nicht zuletzt, weil Sie damit später Ihre Bewerbung begründen müssen. Ob eine berufliche Veränderung erfolgreich ist, hängt entscheidend davon ab, aus welcher Motivation wir handeln. „Motivation“ bedeutet Bewegung. Entsprechend gibt es bei der sogenannten Wechselmotivation zwei Richtungen:

  • Weg-von-Motivation Bei der Weg-von-Motivation wollen wir „weg von etwas“, weg von einem unerwünschten Zustand, einem miesen Job oder miesen Chef. Dahinter steckt jedoch meist ein Fluchtreflex. Das Reißaus nehmen kann auch ein bequemes Ausweichen und unstrategisches Vorgehen sein. Hauptsache: weg!

  • Hin-zu-Motivation Wer sich dagegen irgendwo „hin“ orientiert, verfolgt meist einen Plan oder eine Strategie – und sieht prompt auch noch zielstrebig aus. Bei der Hin-zu Motivation wollen wir etwas erreichen, uns zu einem gesteckten Ziel hin entwickeln und haben klar vor Augen, wohin der Weg Sie führen soll.


Berufliche Neuorientierung mit 35, 40 oder 50?

Kann man mit 50 noch Karriere machen? Mit dem Wunsch nach einer Veränderung in der Karriere ist für viele Arbeitnehmer eine grundlegende Frage und Sorge verbunden: „Bin ich dafür nicht schon zu alt?“ Eine berufliche Neuorientierung mit 35, 40 oder sogar 50 Jahren – da sehen viele erst gar keine Chancen für einen erfolgreichen Wechsel. Zu festgelegt, zu weit in eine Richtung gegangen oder schlichtweg zu alt, um sich noch einmal etwas Neues zu suchen?

Selbst wenn die aktuelle Arbeit keinen Spaß mehr macht und die Sehnsucht nach Veränderung wächst, finden sich viele doch lieber mit der eigenen Situation ab. Motto: Ab 35, spätestens aber mit 40 ist es zu spät für eine berufliche Neuorientierung. Also: Augen zu und durch.

Das ist Blödsinn!

Das 40. Lebensjahr wird oft als magische Grenze angesehen. Bis zu diesem Punkt können Sie noch etwas beruflich verändern, vielleicht sogar gänzlich neu anfangen. Einmal überschritten, gehört man hingegen zum alten Eisen.


Unglücklich zu bleiben ist keine Option!

Rein mathematisch ist das blanker Unsinn. Mal angenommen Sie sind mit 20 Jahren ins Berufsleben gestartet, dann haben Sie mit 40 weniger als die Hälfte Ihrer Karriere hinter sich. Es liegt mindestens noch einmal so viel Zeit vor Ihnen. Wieso sollte da keine berufliche Neuorientierung mehr möglich sein, um die verbleibenden mehr als zwei Jahrzehnte nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten?

Das soll nicht heißen, dass eine berufliche Neuorientierung mit steigendem Alter leicht wäre. Natürlich suchen manche Unternehmen gezielt nach jüngeren Mitarbeitern – doch das ändert nichts an Ihrer Situation. Sich damit abzufinden, für die nächsten 20 Jahre im Beruf unglücklich zu sein – DAS ist keine Option.

Wenn Sie für sich zu dem Schluss kommen, dass eine berufliche Neuorientierung notwendig ist, haben Sie Ihre Entscheidung bereits getroffen. Unabhängig davon, ob Sie 25, 40 oder 50 Jahre als sind. Lassen Sie sich von Ihrer Angst oder Unsicherheit nicht blockieren, sondern setzen Sie sich ein Ziel und verfolgen Sie es.


Gute Gründe für eine berufliche Neuorientierung

  • Gesundheit Es gibt Jobs, die machen krank: Permastress, der Chef vergiftet die Atmosphäre, die Kollegen mobben. So etwas kann und sollte kein Mensch auf Dauer ertragen. Geld mag wichtig sein – die Gesundheit ist wichtiger.

  • Langeweile Gemeint ist nicht das angebliche Phänomen Boreout. Dagegen lässt sich was machen. Wenn aber der Job keinerlei Herausforderungen bietet und Sie dort nichts mehr lernen oder erreichen können, wird es Zeit, den Job zu wechseln – intern oder extern.

  • Ansprüche Manche Arbeitgeber stellen Erwartungen, die trotz Engagement, Überstunden und Motivation nicht zu erfüllen sind. Lässt sich der Chef nie zufrieden stellen, weil er unrealistische Anforderungen stellt, kann ein Wechsel sinnvoll sein.

  • Stillstand Und zwar in jeder Hinsicht: Es fehlen sowohl Karriereperspektiven als auch finanzielle. Entwickelt sich dann nicht mal mehr der Laden weiter, ist der Job langfristig in Gefahr. Besser gehen, bevor das Schiff sinkt.

  • Unsicherheit Kein Job ist heute sicher. Dafür verändern sich Märkte und Branchen zu schnell. Aber wenn Sie in Dauerangst um Ihre berufliche Existenz leben, ist das nur noch kräftezehrend – und macht irgendwann krank (siehe oben.)

  • Vetternwirtschaft Sie rackern sich jeden Tag ab und hören nicht mal ein „Danke“? Geringschätzung wäre schon ein Grund zu gehen. Kommt Günstlingswirtschaft dazu, ist das Maß voll.

Schlechte Gründe für eine berufliche Neuorientierung

  • Frust Wir haben alle mal einen schlechten Tag im Job. Manchmal hält der Unmut auch länger. Aber das ist kein Grund, sofort die Flinte ins Korn zu werfen. Frusttage gibt es auch anderswo. Das Gesamtbild im Jahresverlauf ist entscheidend.

  • Kritik Der Chef war mit der Leistung unzufrieden und hat Sie gefaltet? Nicht die beste Art. Aber eher ein Grund zur Selbstreflexion, was Sie verbessern können. Erst wenn die Kritik haltlos und chronisch wird, spricht das für einen Wechsel.

  • Fehler Sie haben es so richtig vermasselt, das kommt das Unternehmen teuer zu stehen. Die Scham ist groß. Vielleicht feuert man Sie sogar. Trotzdem können Sie daran nur wachsen: Übernehmen Sie Verantwortung und lernen Sie daraus.

  • Chef Mitarbeiter kommen für Jobs und gehen wegen Chefs. Das stimmt – zum Teil. Die wenigsten Chefs sind perfekt, wie wir auch. Wer weiß, wie der nächste ist. Dann lieber Manager managen lernen.


Mentale Hürden der beruflichen Neuorientierung überwinden

Mit der beruflichen Neuorientierung sind zahlreiche Hindernisse verbunden. Ein Neuanfang – egal in welchem Ausmaß, ob als Jobwechsel, Umschulung oder gänzlicher Neuanfang – ist mit Mitte 20 ebenso eine einschlägige Veränderung wie mit 35 oder 50 Jahren.

Um die Neuorientierung zu meistern, müssen allerdings nicht nur praktische Probleme gelöst, sondern auch mentale Hürden überwunden werden. Eine davon ist die oben schon angesprochene mentale Hürde des Alters. Diese kann ein Hindernis sein, bremst aber erst so richtig aus, wenn Sie passiv werden und sich in die Opferrolle einfinden. Hinzu kommen weitere mentale Blockaden, die dazu führen, dass nicht wenige ihren Jobfrust und ihre Situation zwar beklagen, gleichzeitig aber nach Gründen suchen, warum eine berufliche Neuorientierung unmöglich ist:

  • Arbeit und Beruf sind wichtige Komponenten der eigenen Identität. Der bisherige Beruf ist für viele Menschen ein essenzieller Bestandteil ihres Selbstbildes und Selbstwerts. Sich von diesem Teil zu lösen, geht daher oft mit Angst und Orientierungslosigkeit einher.

  • Sorgen und Sicherheit sind umso größer, je riskanter die berufliche Neuorientierung ist. Vielleicht wollen Sie eine gut bezahlte Position verlassen oder können nur schwer abschätzen, wie sich der neue Weg entwickeln wird. Im Kopf entstehen dann sogenannte Worst Case Szenarien. Das Katastrophendenken aber blockiert.

  • Die berufliche Neuorientierung kann zahlreiche Fragen im privaten Umfeld auslösen. Je mehr eine(r) schon erreicht hat, desto größer wird der Rechtfertigungsdruck sich selbst und anderen gegenüber. Gerade wenn man noch einmal ganz von vorne anfangen will. Falls einem selbst die neue Richtung noch nicht 100-prozentig klar ist, können diese Rückfragen enorm verunsichern.

Lassen Sie sich davon bitte nicht ins Bockshorn jagen. Es sind mentale Hürden der beruflichen Neuorientierung – keine realen und erst recht keine unüberwindbaren. Eine gute Vorbereitung senkt diese deutlich ab. Dazu gehört, dass Sie – so schwierig es auch sein mag – ihr privates Umfeld von Anfang an miteinbeziehen: der Partner, gute Freunde oder Mentoren können helfen, mehr Klarheit über fehlende Puzzleteile zu erlangen. Kaum einer vollzieht einen solchen Schritt alleine.


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Berufliche Neuorientierung in 3 Schritten

Eine berufliche Neuorientierung ist selten einfach, sondern stellt einen längeren Prozess dar. Dieser lässt sich auf drei grundsätzliche Schritte zurückführen: Analyse, Planung und Umsetzung Ihrer beruflichen Neuorientierung. Wir stellen Ihnen die drei Schritte einer beruflichen Neuorientierung im Detail vor und zeigen Ihnen, wie Sie sich dem Veränderungsprozess systematisch stellen:


1. Analyse: Verlassen Sie Ihre Komfortzone

Der erste Schritt ist der unbequemste im gesamten Prozess. Er hat primär mit Ihrer Einstellung und Haltung zu tun. Lösen Sie sich von Ihren aktuellen Erwartungen und Annahmen und gehen Sie auf Null zurück. Nur wenn Sie die Analyse des status quo offen und vorbehaltlos angehen, können Sie den für Sie passenden Weg finden.

Dabei tauchen zwangsläufig Fragen wie die obigen auf, die nicht immer angenehm sein werden. Viele führen aus Ihrer Komfortzone heraus. Nehmen Sie sich trotzdem die Zeit für eine ehrliche und umfassende Bestandsaufnahme. Gehen Sie die innere Inventur konsequent an – und Sie werden herausfinden, was Sie verändern müssen.

Stellen Sie sich dabei auch Ihren Ängsten, Zweifeln und Befürchtungen und überlegen Sie sich gute Argumente dagegen. Vor allem: Betrachten Sie Ihre Optionen vor einem langfristigen Kontext – idealerweise mit der sogenannten 10-10-10-Methode:

Wie werde ich über meine Entscheidung denken?

➠ In 10 Minuten? ➠ In 10 Monaten? ➠ In 10 Jahren?


2. Planung: Betrachten Sie alle Optionen

Stellt sich heraus, dass Ihre berufliche Zukunft nicht bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber und nicht in Ihrem angestammten Beruf liegt, beginnt die Suche nach den Alternativen und möglichen Berufsbildern. Hier gilt: Ziehen Sie zunächst jede denkbare Möglichkeit in Betracht und schließen Sie keine Option von vorne herein aus, nur weil diese auf den ersten Blick unrealistisch oder wie ein Luftschloss erscheint. Oder anders formuliert: „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“

Das gilt für die berufliche Neuorientierung ganz besonders. Wenn Sie unter den scheinbar unrealistischen Optionen eine finden, die Sie mit Leidenschaft erfüllt, bei der Sie intuitiv spüren: Das will ich! Dann suchen Sie nach einem Weg, wie es doch geht.

Das bedeutet nicht, dass das der bequemste Weg wird. Vielleicht müssen Sie dazu umschulen, beim Gehalt deutliche Abstriche machen und für ein paar Jahre den Gürtel enger schnallen. Nichts ist umsonst. Aber Sie wissen, wofür Sie die Entbehrungen auf sich nehmen und haben vor allem eine langfristige Perspektive, die sie erfüllt.


3. Umsetzung: Ziehen Sie die Konsequenzen

Im letzten Schritt geht es darum, den Graben zwischen Plan und Realität zu minimieren. Das gelingt nur durch eines: Handeln. Der Traumjob wird nicht per Zufall zu Ihnen kommen. Dazu müssen Sie selber aktiv werden (und teils auch Geduld sowie Durchhaltevermögen mitbringen). Wenn Ihre Erwartungen und Ziele realistisch sind, können Sie diese auch erreichen.

Menschen, deren Berufswahl von extrinsischen Faktoren wie Geld, Macht oder Prestige getrieben ist, laufen hierbei Gefahr, eben diese Faktoren zu überschätzen und daher dem Glücklichsein immer einen Schritt hinterher zu hinken. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Alternativen daher bitte nicht nur auf materielle Faktoren, wie…

  • Bessere Bezahlung

  • Flexiblere Arbeitszeiten

  • Karriereperspektiven

  • Angenehmere Arbeitsatmosphäre

  • Kürzere Arbeitswege

  • Nettere Kollegen (Chef)

Sicher, all das trägt wesentlich zur Jobzufriedenheit bei. Um langfristig glücklich und damit auch erfolgreich im neuen Beruf zu sein, sollten Sie aber auch auf Faktoren achten, wie…

  • Anerkennung und Wertschätzung

  • Sinnhaftigkeit der Arbeit