Wow! 150 Blog-Beiträge: Warum Aufschreiben erfolgreicher macht

Unser erster Blog-Beitrag war vor nicht einmal 4 Monaten und jetzt haben wir es schon 150 mal getan... https://www.olion.online/blog


Hand aufs Herz: Wann haben Sie sich das letzte Mal hingesetzt, um Ihre Gedanken aufzuschreiben? Vielleicht abgesehen von der Einkaufsliste… Wenn Sie sich nicht mehr genau erinnern können, wie lange es her ist, zählen Sie wahrscheinlich zur Mehrheit, denn kaum jemand nimmt Stift und Papier (oder eine Tastatur) zur Hand und hält fest, was ihm gerade so durch den Kopf geht. Dabei kann es Sie erfolgreicher machen, wenn Sie Ihre Gedanken aufschreiben


Erfolgreiche Persönlichkeiten, die regelmäßig schreiben

Zu behaupten, dass jemand nur aufgrund des Schreibens erfolgreich wird, wäre, abgesehen von Autoren, zu viel versprochen. Natürlich braucht es für den Erfolg dann doch ein bisschen mehr, wie zum Beispiel Engagement, Talent oder auch Ausdauer.

Doch das Aufschreiben wird regelmäßig unterschätzt. Tatsächlich kann das Notieren der eigenen Gedanken oder Gefühle dazu beitragen, den eigenen beruflichen Weg in die richtige Richtung zu lenken.

Einige erfolgreiche Persönlichkeiten schwören auf die positiven Effekte des regelmäßigen Schreibens. Zum Beispiel…

  • Richard Branson. Der Gründer der Virgin Unternehmensgruppe trägt immer ein kleines Notizbuch bei sich, das er als eines seiner wichtigsten Eigentümer bezeichnet. Dort schreibt er regelmäßig seine Gedanken auf, macht sich Notizen zu Gesprächen oder bringt Ideen zu Papier, bevor die Gelegenheit entsteht, diese wieder zu vergessen.

  • Warren Buffet. Der Großinvestor und einer der reichsten Männer der Welt ist zwar auch dafür bekannt, viel zu lesen. Doch auf der anderen Seite berichtet er auch darüber, wie wichtig es ist, Dinge aufzuschreiben. Er persönlich sieht den größten Vorteil darin, die eigenen Gedanken zu ordnen und zu verfeinern.


Wie Sie durchs Schreiben erfolgreicher werden

Keine Bange, beim Aufschreiben geht es nicht darum, den nächsten Bestseller zu verfassen, und es muss auch nicht Ihr Ziel sein, jeden Tag eine Mindestanzahl an Wörtern zu Papier zu bringen. In der Regel reichen schon wenige Minuten, um Ihre Gedanken aufzuschreiben, Ideen festzuhalten oder einfach, um das Durcheinander im Kopf in geordnete Bahnen zu bringen.

Wenn Sie sich diese Zeit aber nehmen, kann das regelmäßige Aufschreiben dabei helfen, erfolgreicher zu werden.

Glauben Sie nicht? Dann können Sie vielleicht diese sechs positiven Effekte des Aufschreibens überzeugen:

  1. Schreiben macht Sie glücklicher. In einer Studie konnten Forscher zeigen, dass es Menschen glücklicher macht, wenn diese über das Erreichen ihrer Ziele schrieben oder ein Tagebuch führten, in dem sie die Dinge festhielten, über die sie sich Tag für Tag freuen. Machen Sie sich also beispielsweise kleine Notizen, auf denen Sie festhalten, welche Ziele Sie als nächstes in Angriff nehmen wollen und welche Schritte nötig sind, um diese zu erreichen.

  2. Schreiben verbessert die Kommunikation. Kennen Sie das Gefühl, dass Ihnen etwas auf der Zunge liegt, Sie es aber einfach nicht über die Lippen bekommen? Wenn Sie Ihre Gedanken regelmäßig aufschreiben, entwickeln Sie mit der Zeit bessere Kommunikationsfähigkeiten und werden besser darin, Ihre Gedanken präzise zu formulieren. Kurz: Aufschreiben hilft beim Denken. Es zwingt uns dazu, Ideen, Konzepte oder Vorschläge, die uns in Gedanken allesamt wunderbar wolkig erscheinen, konkret zu formulieren. Wenn wir die Wörter dann vor uns sehen, fallen uns Fehler oder Ungereimtheiten viel leichter auf, als in unseren Gedanken.

  3. Schreiben hilft beim Verarbeiten von Ereignissen. Nach schwierigen oder traumatischen Ereignissen, fühlt man sich oft besser, wenn man mit jemandem darüber reden kann. Einen ähnlich positiven Effekt kann es haben, wenn Sie sich das Geschehene buchstäblich von der Seele schreiben. So zeigte beispielsweise eine Studie, dass Arbeitnehmer nach einem Jobverlust weniger Frust und Ablehnung gegenüber ihrem ehemaligen Arbeitgeber empfanden, wenn sie regelmäßig ihre Gedanken und Gefühle über ihre berufliche Situation aufschrieben. Ein weiteres Resultat: Das Schreiben wirkte sich nicht nur positiv auf die Gefühlswelt aus, sondern erhöhte auch die Chance, eine neue Anstellung zu finden. 52 Prozent der Schreibenden fanden innerhalb der nächsten acht Monate wieder einen Job, in der Kontrollgruppe, die ihre Empfindungen nicht aufschrieb, waren es lediglich 19 Prozent.

  4. Schreiben trainiert das Gedächtnis. In Zeiten von Computern, Smartphones oder Tablets nimmt die Häufigkeit des Schreibens zwar immer weiter ab, doch gerade handschriftlich Verfasstes trainiert das Gehirn. Eine Studie bewertet von Hand festgehaltene Ideen sogar genau so effektiv wie tatsächliches Gedächtnistraining. Bereits Kinder können durch die Handschrift ihre Ideen, aber auch die motorischen Fähigkeiten verbessern.

  5. Schreiben erhöht die Dankbarkeit. Im stressigen Alltag verlieren wir die schönen Dinge schnell aus den Augen. Der Blick fällt nur noch auf das Negative. Bei Untersuchungen dazu stellten Wissenschaftler fest, dass es zu positiverem Denken, mehr Motivation und größerem Optimismus für die Zukunft führt, wenn Sie die Dinge aufschreiben, die Sie glücklich machen oder für die Sie dankbar sind. Ein fester wöchentlicher Rhythmus war dabei nicht unwesentlich.

  6. Schreiben schließt Aufgaben ab. Ähnlich wie in Ihrem Internetbrowser sind im Gehirn manchmal zu viele Dinge gleichzeitig geöffnet. Die Gedanken fliegen von einer Baustelle zur nächsten und die Konzentration nimmt zusehends ab. Doch es geht auch anders: Schreiben Sie die Dinge auf, um Ihr Gehirn zu entlasten. All die Informationen, die Ihr Gehirn Tag für Tag verarbeiten, speichern und wieder abrufen muss, können Sie auf diese Weise langfristig archivieren. Das Aufschreiben hilft auch dabei, einige Aufgaben endgültig abzuschließen. Wenn Sie die Dinge auf Ihrer schriftlichen To-Do-Liste abgehakt haben, können Sie den Fokus auf neue Aufgaben richten.


50 Gründe, noch heute mit dem Schreiben zu beginnen

Immer noch nicht überzeugt? Okay, dann kommen jetzt noch 50 gute Gründe, warum Sie noch heute mit dem Schreiben beginnen sollten:


Tagebuch schreiben

  1. Zur Ruhe kommen – Um einen Tagebucheintrag zu verfassen, müssen Sie sich Zeit nehmen und Ruhe schaffen. Auch wenn Sie aufgewühlt mit dem Schreiben beginnen, nach kurzer Zeit werden Sie spüren, dass Sie ruhiger werden.

  2. Die Haptik genießen – Das Gleiten der Mine auf dem Papier, das leicht kratzende Geräusch, wenn der Füller über das Blatt streicht – wenn Sie Ihr Tagebuch von Hand führen, können Sie ein ganz neues Schreibgefühl erleben. Dadurch schreiben Sie automatisch langsamer und bewusster.

  3. Konzentrieren – Wenn Sie sonst wenig von Hand schreiben, müssen Sie sich auf das Schreiben mit einem Füller besonders konzentrieren. Dadurch fällt es Ihnen leicht, andere Gedanken auszublenden.

  4. Den Kopf frei kriegen – Kennen Sie das? Sie kommen von der Arbeit nach Hause, können gedanklich jedoch nicht abschalten und Ihre Gedanken drehen sich im Kreis. Tagebuch schreiben ist eine Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen.

  5. Unstrukturiert schreiben – Ihr Tagebuch ist der Ort, an dem Sie völlig unstrukturiert schreiben können, ohne das es jemanden stört.

  6. Ideen entwickeln – So manche Idee nimmt erst beim Tagebuch schreiben eine konkrete Form an und wird dann im geschützten Rahmen des Tagebuches weiter entwickelt.

  7. Gefühle ausdrücken – Am Arbeitsplatz ist es meist nicht angebracht, doch in Ihrem Tagebuch können Sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

  8. Unbewusstes hervortreten lassen – Wenn Sie in ihrem Tagebuch frei schreiben und alle Gedanken zulassen, kann es Ihnen passieren, dass Sie dort Themen entdecken, die Ihnen noch gar nicht bewusst waren.

  9. Die eigenen Gedanken reflektieren – Das Verschriftlichen von Gedanken und Ideen hat einen großen Vorteil: Sie können Ihre Aufzeichnungen noch mal lesen und dadurch Ihre Gedanken besser reflektieren.

  10. Fantasie freien Lauf lassen – Im Beruf müssen Sie Ihre Fantasie vielleicht zügeln, doch beim Tagebuch schreiben können und sollen Sie Ihre Fantasie frei entfalten.

  11. Probleme loslassen – Ihre Gedanken kreisen um ein Problem, Sie gehen jede mögliche Lösung schon zum x-ten Mal durch und kommen einfach nicht weiter. Solche Situationen kennen Sie wahrscheinlich auch. Wenn Sie sich jetzt die Zeit nehmen und die Probleme aufschreiben, können Sie diese besser loslassen.

  12. Ängste aufschreiben – Ängste und Befürchtungen gehören zu den Themen, über die Menschen selten und nur mit wenigen Personen sprechen. Das Aufschreiben von Ängsten kann ein Gespräch mit einer Vertrauensperson zwar nicht ersetzten, es kann jedoch dabei helfen, diese Ängste anzugehen und sich selbst bewusst zu machen.

  13. Völlig frei schreiben – Wenn Sie nur für sich schreiben, können Sie völlig frei schreiben. Nehmen Sie sich ab und zu bewusst Zeit dafür und schreiben Sie einfach drauf los. Lassen Sie alle Gedanken und Worte zu, völlig egal, ob diese zusammen passen oder nicht.

  14. Dialoge führen – Manchmal hilft es, wenn Sie ein Problem oder ein Thema mit sich selbst schriftlich diskutieren.

  15. Probleme lösen – Einige Probleme wirken in dem Augenblick, in dem sie aufgeschrieben sind, gar nicht mehr so kompliziert und wichtig und lassen sich dann recht einfach lösen.

  16. Zweifel ausräumen – An manchen Projekten oder Entscheidungen können im Nachhinein Zweifel aufkommen. Schreiben Sie diese Zweifel auf und prüfen Sie, ob diese berechtigt sind oder nicht.

  17. Aus Fehlern lernen – Fehler können im ersten Moment schmerzhaft und unangenehm sein, doch auf lange Sicht können Sie daraus lernen. Schreiben Sie das Geschehene dazu auf und reflektieren Sie einige Tage später die Situation noch mal.

  18. Fortschritte sichtbar machen – Vielleicht haben Sie Projekte, bei denen nichts vorwärts geht und Fortschritte auf sich warten lassen. An Hand älterer Tagebucheinträge können Sie nachschlagen, ob es wirklich keine Fortschritte gibt oder ob es Ihnen nur so vorkommt.

  19. Veränderungen dokumentieren – Sie haben von Kollegen oder Freunden wahrscheinlich auch schon den Satz „Du hat dich aber verändert“ gehört. Dabei kommt es Ihnen gar nicht so vor. Doch ein Blick in Ihre Aufzeichnungen kann die Veränderung deutlich machen, denn Sie können den heutigen Stand mit dem vor einigen Wochen vergleichen.

Briefe schreiben

  1. Worte mit Bedacht wählen – Bei einem Brief – vorausgesetzt Sie schreiben ihn von Hand – werden Sie Ihre Wort ganz automatisch sorgfältiger wählen, denn Fehler lassen sich nicht so einfach korrigieren. Und durchgestrichene Worte sehen nicht schön aus.

  2. Wertschätzung ausdrücken – Heutzutage sind von Hand geschriebene Briefe – im Vergleich zu E-Mails – die Ausnahme. Daher drücken Sie dem Empfänger gegenüber durch einen Brief auch Ihre Wertschätzung aus.